KOLUMNE

Johanna d'Armagnac

Unser Täglich Brot

Zwei Aussagen von Mahatma Gandhi sind:

 

„Man kann den Grad der Zivilisation eines Landes daran messen, wie das Land seine Tiere behandelt.“

 

„Die Erde bietet genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“

 

Das sind zwei einfache Anweisungen, die jeder verstehen sollte! Dennoch scheint es für den größten Teil der Weltbevölkerung eine unverständliche Sprache zu sein. Viele Menschen essen weiterhin täglich Fleisch, obwohl sie wissen, dass in der kommerziellen Fleischindustrie schreckliche Tier-misshandlungen in Kauf genommen werden. Nur, um die Produktion zu steigern!

 

Es ist eine Tatsache, dass Fleisch für den menschlichen Körper nicht notwendig ist. Es ist sogar ungesund. Dennoch wird weiterhin Fleisch produziert – so viel wie möglich, so billig wie möglich! Fleisch ist zu einem reinen Genussmittel verkommen.

 

Sollen wir also biologisch produziertes Fleisch essen? Natürlich, wenn Fleisch, dann biologisch – aus artgerechter Tierhaltung! Das ist besser für die Umwelt, für unsere Gesundheit und – auch nicht unwichtig – für unser Gewissen. Und trotzdem bleibt die Frage: Sollen/dürfen wir Tiere – Schafe, Kühe, Schweine, … – töten, nur weil uns ihr Fleisch so gut schmeckt?

 

Ich glaube, dass Mahatma Gandhi Recht hatte: „Die Erde bietet genug für alle!“ Aber, wie lange noch? Die Erde wird zunehmend durch falsche Agrarpolitik erschöpft. Wälder und Urwälder werden abgeholzt, um auf stark (über-)düngten Böden genmanipuliertes Soja und Mais – zum Großteil für die Fleischindustrie(!) – anzubauen. In kürzester Zeit ist der Boden ausgelaugt und unbrauchbar. Neue Wälder werden abgeholzt. Usw. …

 

Zum Abschluss und zur Bekräftigung meiner Ausführungen noch ein Filmtipp: „Unser täglich Brot“ vom Filmemacher Nicolaus Geyrhalter aus dem Jahre 2005. Der Film zeigt auf beeindruckende Art – keine Kommentare, keine Interviews, keine Musik, nur Bilder – die erschütternde industrielle Produktionsweise unserer Nahrungsmittel. Das ist das Gemüse und das Fleisch, das wir täglich auf unseren Tellern vorfinden!

 

Sie können den Film in voller Länge auf YouTube ansehen …

https://www.youtube.com/watch?v=KTc6dmoxMJ0

 

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BIO-TREFFling wird gefördert von: der Verein „Unser Dorf ­Treffling“, der Gemeinde Seeboden, Josef Gaugelhofer vgl. Jonk (Grund­besitzer), Kurt ­Oberlerchner (Trefflinger Wirt), OBI Spittal, Auto Olsacher, Wolfgang ­Pobaschnig und Heinrich Richter. Die Hütte war gefördert vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, von der Europäische Kommission Landwirtschaft und Ländliche Entwicklung und vom Land Kärnten.

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