Philosophie

Unser Gemeinschaftsgarten wird von einer Gruppe von engagierten Menschen betrieben. Hier spielt aber nicht nur das Gärtnern eine Rolle, sondern auch das gemeinsame Arbeiten, die Mitgestaltung der Anlage und auch das kommunikative Zusammensein im Garten.

 

Die soziale, kulturelle und ökologische Diversität ist ein wesentliches Kriterium unseres Gartenprojektes. Wir haben die Möglichkeit zusätzliche Kenntnisse und Erfahrungen mit der Natur zu machen.

 

Im Biogarten entsteht auch ein ökologischer Handlungsraum. Es werden Nutz- und Kulturpflanzen angebaut, die meist in Vergessenheit geraten sind. Der Boden wird zudem einer anderen, wertvollen Nutzung zugeführt. So entsteht ein neuer Lebensraum für Insekten, Schmetterlinge und Vögel.

Biologisch-dynamisch

Wir gärtnern biologisch-dynamisch. Das heißt im Einklang mit der Natur sein. Jeder Boden, jeder Standort hat seine spezifischen Eigenheiten, bringt seine individuelle Pflanzen- und Tierwelt hervor. Dieses, von der Natur bereitgestellte Land, wird im biologisch-dynamischen Gartenbau auf möglichst schonende, natürliche Art bearbeitet, damit auf ihm hochwertige, vitale Nahrungsmittel wachsen und reifen können.

 

Die Bodenverbesserung erfolgt ausschließlich durch Gründüngung und Kompost-wirtschaft; anstelle von schadstoffhältigen Spritzmitteln werden spezielle Pflanzen-jauchen ausgebracht. (Brennnessel, Löwenzahn, ...)

 

Neben der richtigen Fruchtfolge wird auch der Mondrhythmus und dessen Einfluss auf das Gedeihen der Pflanzen beachtet.

 

Durch alle diese Maßnahmen soll das Zusammenspiel von Pflanzen, Bodenlebewesen und der oberirdischen Tierwelt respektiert bzw. gefördert werden und das wiederum sollte uns "Gärtner und Gärtnerinnen" in diesem Sinne beeinflussen.

 

Mehr über unsere biologisch-dynamischen Ansichten finden Sie unter > Geschichte. Unsere Kolumne finden Sie > hier. Auch haben wir einen > Rückentipp.

'Ehe man uns nachruft, wir mögen in Frieden ruhen, können wir im Garten lernen, wie man in Frieden lebt'

(in FAZ v. 11.07.2014, Jörg Albrecht)

BIO-TREFFling wird gefördert von: der Verein „Unser Dorf ­Treffling“, der Gemeinde Seeboden, Josef Gaugelhofer vgl. Jonk (Grund­besitzer), Kurt ­Oberlerchner (Trefflinger Wirt), OBI Spittal, Auto Olsacher, Wolfgang ­Pobaschnig und Heinrich Richter. Die Hütte war gefördert vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, von der Europäische Kommission Landwirtschaft und Ländliche Entwicklung und vom Land Kärnten.

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